Anmerkungen zur Daarler Geschichte
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| lb | In unregelmäßiger Folge geben wir die Info-Blätter »Anmerkungen zur Daarler Geschichte« heraus (pdf-Format). Zuletzt erschien: »Ein Fotograf in Farbgedanken. Der St. Arnualer Grafiker und Maler Günter Swiderski«. Zur Downloadliste |
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GAST IM MUSEUM ST. ARNUAL

Der Bezirksbeigeordnete Thomas Emser berichtete über aktuelle Themen des Stadtteils.
| wk | 12.9.2026 | Kürzlich war der Bezirksbeigeordnete Thomas Emser Gast beim Vorstand des Heimatvereins. Er informierte ausführlich über aktuelle politische Themen im Bezirk Mitte.
Emser lobte die ehrenamtliche Kulturarbeit des Vereins und sicherte zu, diese im Rahmen der Möglichkeiten weiterhin zu unterstützen. Darin sei er sich mit Bezirksbürgermeister Stefan Brand einig. Der Bezirksrat stehe hinter einem Förderkonzept, das sozialen und kulturellen Aspekten hohe Bedeutung beimesse.
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BILDER AUS DEM NACHLASS: GÜNTER SWIDERSKI
| hv | 13.9.2026 | Bis 11. Oktober ist im Museum St. Arnual die Kunstausstellung »Jenseits der Form« zu sehen. Sie präsentiert Werke aus dem Nachlass von Günter Swiderski (1930-2013). Er hat lange in St. Arnual gelebt und gearbeitet. Malerei studiert hat er an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin.

Dieses Bild steht für »die anderen Seiten« von Günter Swiderski: »Ikon«, 60er-Jahre, Mischtechnik auf Leinwand.
KANN KI KUNST?

Grafik: Jungen & Thönes
| lb | 14.9.2026 | Das Museum St. Arnual beteiligt sich auch in diesem Jahr an den »Tagen der bildenden Kunst«, die von der Landeshauptstadt ausgerichtet werden. Aus diesem Anlass gibt es zusätzliche Öffnungszeiten. Am Samstag, 26. September, ist von 15 bis 18 Uhr geöffnet, am Sonntag, 27. September, von 11 bis 18 Uhr. Neben der aktuellen Wechselausstellung »Jenseits der Form« mit Malerei aus dem Nachlass von Günter Swiderski (1930-2013) sind zu sehen: Zeichnungen und Grafik von Oscar-Preisträger Frédéric Back sowie Malerei von Hein Bender.
Begleitprogramm: Samstag, 16 Uhr: »Kann KI Kunst?«, Vortrag von Wolfgang Kerkhoff.
Sonntag, 11 Uhr: MuseumsTalk über ein kulturpolitisches Thema.
Führungen durch das Museum sind an beiden Tagen ohne Anmeldung möglich.
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VOLLES HAUS BEI DER BUCHVORSTELLUNG
| hv | 11.8.2026 | Das Interesse am ersten Saarbrücker Flughafen und am Schicksal des wertvollen Naturraums »Daarler Wiesen« war so groß, dass manche Gäste im Museum St. Arnual stehen mussten.

Präsentation von »Der Airport und die grüne Wiese«, initiiert vom Heimatverein St. Arnual
Die Buchpräsentation von Wolfgang Kerkhoff mit Lesung, Fotoschau und Filmclips brachte auch für Einheimische einige Überraschungseffekte. »Hann ich so gar net gewisst« – das war die Reaktion einer Zuhörerin, die sich selbst gegen das große Ansiedlungsprojekt auf den Daarler Wiesen engagierte. Dort sollte in den 80er-Jahren ein Logistik-Unternehmen mit 2.000 Arbeitsplätzen entstehen, aber letzten Endes setzte sich eine Bürgerinitiative durch, die langen Atem bewies und ihren Slogan »Rettet die Daarler Wiesen« zum Stadtgespräch machte.
Mehr dazu: DER AIRPORT UND DIE GRÜNE WIESE
FASZINATION EINES KULTURORTS

Eine idealisierte Darstellung der alten Kettenfabrik. Im Hintergrund ist das Winterbergdenkmal angedeutet. Die Grafik gehörte zum Briefkopf der Firma.
| wk | 10.5.2026 | Das »Wohnprojekt Kettenfabrik« begann im Mai 1976, also genau vor 50 Jahren. Die ehemalige Industrieanlage aus dem 19. Jahrhundert ist inzwischen jedoch nicht nur ein Wohnprojekt, sondern auch ein Ort, an dem besondere kulturelle Veranstaltungen stattfinden, die über St. Arnual hinaus bekannt und beliebt sind.
AUF DEN SPUREN VON PIET MONDRIAN
| hv | 18.5.2026 | Bis 21. Juni ist die Ausstellung »DigitalKonkret« im Museum St. Arnual zu sehen. Hans Jürgen Ospelt aus Riegelsberg, studierter Grafikdesigner, arbeitet als freischaffender Künstler vor allem am Bildschirm. Dort entstehen – digital – seine komplexen Bilder, die dann erst durch Druckerfarbe auf Leinen materialisiert werden. Bei der Ausstellungseröffnung war an vielen Stellen von der Abgrenzung zur Künstlichen Intelligenz die Rede. Wolfgang Kerkhoff vom Museums-Team, der in die Präsentation einführte, sprach von einer »KI hoch 2«, die hier am Werk sei, künstlerische statt künstliche Intelligenz.
Mehr dazu: MIT COMPUTER – JA. MIT KI? Nein!
Ausführlicher Beitrag zur Ausstellung (pdf)

Bei der Ausstellungseröffnung beantwortete Hans Jürgen Ospelt ausführlich Fragen zum Herstellungsprozess für seine Bilder.


