Kunst-Dozentin Birgit Kunz stellt im Museum St. Arnual aus

| hv | 10.1.2022 | Es sind Motive mit einer bemerkenswerten Vielfalt, die jetzt im Museum St. Arnual zu sehen sind. Die Ausstellung mit Radierungen von Birgit Kunz bleibt bis 20. Februar geöffnet, jeweils sonntags von 15 bis 18 Uhr.


Bei der Vernissage hob Wolfgang Kerkhoff vom Trägerverein hervor, dass trotz ungünstiger Bedingungen weitere Kunstausstellungen regionaler Künstlerinnen und Künstler geplant seien. Zudem werde eine Bildschirmpräsentation historischer und aktueller Aufnahmen aus dem Stadtteil vorbereitet.


Die freie Künstlerin Birgit Kunz stammt aus St. Wendel und lebt jetzt in Zweibrücken, wo sie an der Volkshochschule insbesondere Malerei und Zeichnen unterrichtet. Sie studierte unter anderem an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. "Dort hat sie sich die handwerklichen Grundlagen für ihre Kunst erarbeitet, mit einem beachtlichen Spektrum von der Malerei über Holzschnitt und Radierung bis hin zu Buchbinden, Schweißen und Kupfertreiben", so Kerkhoff.


Unter dem Titel "Allerlei Geschichten" zeigt Birgit Kunz rund vier Dutzend Werke, die alle in den letzten beiden Jahren fertiggestellt wurden. Krieger und Blumenfrau in figürlicher Darstellung, der Paradiesgarten mit eher abstrakter Anmutung. Bremer Stadtmusikanten, Bär und Katze, Einhorn und Schwäne, böse Stiefmutter, Aladin und Schneekönigin – "ein wunderbar diverses Personal ist hier zusammengekommen" hieß es bei der Eröffnung.

Die Künstlerin erläuterte den Gästen die aufwändigen Prozesse der Radierung und erhielt für den Schulterblick auf eine alte Technik regen Beifall. Zu den Motiven und den damit verknüpften Geschichten wolle sie absichtlich schweigen: Sie wünsche sich vielmehr, "dass der Betrachter sich mit ihnen beschäftigt, sich seine eigenen Gedanken macht und das Werk so weit erkundet, bis er an die Grenzen der eigenen Vorstellung gelangt".

In den Räumen des Museums (Augustinerstraße 7) gelten die Regel "2Gplus" und das Abstandsgebot. Der Trägerverein weist darauf hin, dass wegen der Pandemieauflagen kurzfristige Änderungen möglich sind.
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